Ackerkartei ist in Entwicklung. Open-Source-Release in Vorbereitung
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Open Source Farmmanagement

Landwirtschaftliche Software, die nachvollziehbar bleibt.

Ackerkartei verbindet Schlagdokumentation, Felddaten, Precision Farming und Maschinendatenaustausch in einer offen entwickelten Plattform. Der öffentliche Release unter GNU AGPL-3.0 wird vorbereitet.

Warum Ackerkartei offen entwickelt wird

Landwirtschaftliche Software begleitet einen Betrieb über viele Jahre. Schlaghistorien, Dokumentation, Bodenanalysen, Applikationskarten und Maschinendaten sollten deshalb nicht unnötig von einem einzelnen Anbieter oder proprietären Datenweg abhängig sein.

Open Source macht technische Entscheidungen überprüfbar und schafft die Möglichkeit, Funktionen unabhängig weiterzuentwickeln. Das Ziel ist dabei kein möglichst großes Sammelprojekt, sondern eine schlanke, belastbare Plattform, in der neue Funktionen in ein gemeinsames Fachmodell passen.

Was Open Source bei Ackerkartei konkret bedeutet

Quellcode einsehbar

Nach Veröffentlichung kann der Softwarecode geprüft, nachvollzogen und im Rahmen der Lizenz auf eigenen Systemen betrieben werden.

Eigener Betrieb möglich

Ackerkartei ist auf selbst betriebene Installationen ausgerichtet. Die Nutzung der Software soll nicht voraussetzen, dass Betriebsdaten allein dafür in eine fremde Cloud übertragen werden.

Offene Datenwege

SHP, GeoJSON, ISOXML und weitere landwirtschaftliche Austauschformate sollen vorhandene Daten zwischen Systemen nutzbar halten.

Nachvollziehbare Grenzen

Noch nicht abgeschlossene Terminal-, Hardware- oder Schnittstellentests werden als solche benannt. Technische Möglichkeit und praktisch bestätigte Kompatibilität werden getrennt behandelt.

GNU AGPL-3.0

Frei nutzbar. Offen weiterentwickelbar.

Die öffentliche Version von Ackerkartei wird unter der GNU Affero General Public License v3.0 veröffentlicht. Die AGPL erlaubt auch kommerzielle Nutzung. Wer die Software verändert, weitergibt oder in einer von der AGPL erfassten Form über ein Netzwerk bereitstellt, muss die jeweiligen Lizenzbedingungen einhalten.

Für Unternehmen, die Ackerkartei-Technologie später proprietär in eigene Produkte oder OEM-Lösungen integrieren möchten und dafür eine alternative Lizenz benötigen, ist zusätzlich ein separates kommerzielles Lizenzmodell vorgesehen.

Beiträge aus Praxis und Entwicklung

Beiträge können weit über Programmcode hinausgehen. Besonders wertvoll sind reproduzierbare Fehlerberichte, anonymisierte Testfälle, dokumentierte Maschinen- und Terminaltests sowie fachlich begründete Verbesserungen an Arbeitsabläufen.

Für Codebeiträge wird mit dem öffentlichen Repository ein klarer Contribution-Prozess veröffentlicht. Die Beitragsbedingungen werden so dokumentiert, dass das offene Projekt und das vorgesehene Dual-Licensing-Modell sauber voneinander abgegrenzt bleiben.

Release-Status

Der öffentliche Quellcode wird vorbereitet.

Vor der ersten Veröffentlichung werden Lizenz- und Drittanbieterhinweise, synthetische Beispieldaten, Sicherheitsdokumentation und automatisierte Release-Prüfungen abgeschlossen. Reale Betriebsdaten und Zugangsdaten gehören nicht in das öffentliche Repository.

01Quellcode und Testdaten bereinigen
02Lizenz-, Sicherheits- und Drittanbieterhinweise abschließen
03Öffentlichen Release reproduzierbar testen

Häufige Fragen zu Open Source

Ist Ackerkartei kostenlos?

Für den selbst betriebenen Open-Source-Code ist keine klassische Softwarelizenzgebühr vorgesehen. Kosten können für Hardware, Hosting, externe Dienste, Einrichtung oder Support entstehen.

Darf ein landwirtschaftlicher Betrieb Ackerkartei kommerziell nutzen?

Ja. Die AGPL verbietet kommerzielle Nutzung nicht. Auch Betriebe und Dienstleister können die Software unter den Bedingungen der Lizenz einsetzen.

Darf ein Unternehmen Ackerkartei weiterentwickeln?

Ja. Unternehmen können sich am Open-Source-Projekt beteiligen. Für proprietäre Integrationen, bei denen eine alternative Lizenz benötigt wird, ist ein separates kommerzielles Modell vorgesehen.

Muss ich meine Betriebsdaten veröffentlichen?

Nein. Die Lizenzierung des Softwarequellcodes und die Daten eines Anwenders sind unterschiedliche Dinge. Die AGPL macht deine betrieblichen Daten nicht automatisch öffentlich.

Kann ich Ackerkartei selbst betreiben?

Darauf ist die Architektur ausgerichtet. Welche Hardware sinnvoll ist, hängt vom Umfang der Installation und von Zusatzdiensten ab; rechenintensive Bildverarbeitung stellt andere Anforderungen als die reine Schlagkartei.

Du möchtest das Projekt fachlich unterstützen?

Maschinen- und Terminaltests, reproduzierbare Fehlerberichte und konkrete Anforderungen aus dem Betriebsalltag helfen genauso wie Programmcode.

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